Akzeptanz eines virtuellen Produktregals bei Konsumenten am Point of Sale

28.06.2016 | Dr. Eva Stüber und Rachel van der Velden, Mittelstand 4.0-Agentur Handel

Welche Rolle spielen virtuelle Produktregale im Rahmen der Digitalisierung im Einzelhandel? Welche Erwartungen haben Konsumenten an virtuelle Produktregale? Und welche Handlungsempfehlungen für Händler lassen sich daraus ableiten? Diese Fragen beleuchten Dr. Eva Stüber und Rachel van der Velden von der Mittelstand 4.0-Agentur Handel in der vorliegenden Analyse dazu, ob und in welcher Form Konsumenten virtuelle Produktregale am Point of Sale, also an der stationären Verkaufsstelle, nutzen.

Die Kernergebnisse im Überblick:

Erfahrungen zu Handhabung und Nützlichkeit:
Auf Basis ihrer bisherigen Erfahrungen erwarten Konsumenten eine intuitive und benutzerfreundliche Bedienung eines virtuellen Produktregals, die auch störungsfrei funktioniert – der Spaß ist bei der Anwendung zweitrangig. Bieten aber virtuelle Produktregale darüber hinaus einen hohen Informationsgehalt, werden sie als nützlich empfunden.

Erwartungen an Standort und Ausgestaltung:
Neben dem Standort ist das angebotene Sortiment, welches auch stationär nicht verfügbare Produkte/Artikel umfassen sollte, für den Erfolg entscheidend. Implementierte Funktionen wie Produktvideos sollten zu einem hohen Informationsreichtum beitragen. Die Produktübergabe sollte entweder sofort oder durch kostenfreie Lieferung erfolgen.

Unterstützungsbedarf der Händler bei Umsetzung:
Für einen erfolgreichen Einsatz von virtuellen Produktregalen bei Händlern, ist neben einer Sensibilisierung für die hohen Kundenanforderungen insbesondere eine konkrete Unterstützung über die verschiedenen Implementierungsphasen hinweg notwendig: Mehrwert aus Kundensicht, Datenbeschaffung, Online-Verknüpfung und Standortwahl.